Textil-Materialien & Stoffe

Für Bekleidung verwendete Textilfasern werden in folgende vier Kategorien eingeteilt:

  • Pflanzliche Naturfasern (Leinen, Baumwolle und Ramie (Bastfaser)
  • Tierische Naturfasern (Wolle, Seide)
  • Chemiefasern auf natürlicher Basis (Viskose, Modal)
  • Chemiefasern auf synthetischer Basis (Polyester, Elastan, Polyacryl)

Von Baumwolle, Wolle und Hightech-Fasern

Früher wurde hauptsächlich Wolle oder Baumwolle für Kleider eingesetzt. Heute wird eine breite Palette der unterschiedlichsten Materialien verwendet. Und häufig werden Baumwolle, Wolle und Hightech-Fasern miteinander kombiniert. Das Ziel: Die besten Eigenschaften der einzelnen Materialien und Stoffe herauszukitzeln und das jeweilige Kleidungsstück perfekt auf den Zweck anzupassen. Sportkleidung soll so zum Beispiel besonders atmungsaktiv und wenig geruchsbildend sein. Bei einem Anzug oder Rock kommt es eher auf komfortable Trageeigenschaften und einen edlen Look an.

Baumwolle

Baumwolle ist der Klassiker unter den Textilfasern. Sie ist sehr robust und wird vor allem für Jeans, Hosen und Pullover verwendet.

Die gängige Abkürzung ist CO für Cotton, aber auch BW ist in Deutschland geläufig.

Bei Baumwolle gilt: je länger die Faser, desto hochwertiger das Material. Für fein gestrickte oder gewirkte Unterwäsche (Trikotage) ist sie gut geeignet. Einen feinen Glanz erhält der Baumwollstoff durch Veredlungsverfahren wie das Merzerisieren.

Positive Materialeigenschaften sind eine gute Waschbeständigkeit auch bei hohen Temperaturen, die Hautfreundlichkeit und der angenehme Tragekomfort. Da sie weder kratzt noch ein besonderes Allergiepotenzial hat, ist sie für empfindliche Haut zu empfehlen.

Für Sportwäsche ist Baumwolle nur eingeschränkt geeignet. Der Grund ist, dass sie Feuchtigkeit zwar sehr gut aufnimmt, aber nur langsam wieder abgibt. Sie wird daher schnell von Bakterien oder Keimen besiedelt. Außerdem knittert das Material stark. Bei häufigem Waschen verblassen die Farben von Baumwollstoffen schnell.

Baumwollmaterial aus biologischem Anbau oder aus fairem Handel ist mit einem Bio- oder Fair-Trade-Siegel gekennzeichnet.

Jersey

Seine weiche, elastische und sehr hautsympathische Rippenstruktur macht die charakteristischen Eigenschaften von Jersey aus.

Es wird als Web- oder Strickstoff aus Materialien wie Baumwolle gefertigt. Bei besonders hochwertigem Jersey kommt sogar Seide zum Einsatz. Es gibt mehrere Arten von Jersey: Single-, Double-, Cloqué-, Jacquard- und Interlock-Jersey.

Seine elastische Struktur passt sich ideal an die Körperform an und sorgt so für einen hohen Tragekomfort. Aus Jersey werden Unterwäsche, Freizeitkleidung und auch T-Shirts gefertigt.

Viskosefasern und Tencel

Viskosefasern werden aus Holzzellstoff hergestellt und sind somit ein Zelluloseprodukt.

Sie werden mit CV oder auch VI abgekürzt.

Grundmaterial für die Produktion ist Buchen-, Pinien- und Fichtenholz. Auch Bambus, Kokosfasern und Eukalyptus finden Verwendung.

Obwohl Viskose aufgrund seiner Grundstoffe ein natürliches Material ist, werden die Fasern chemisch produziert. Die Trageeigenschaften von Viskose sind mit denen der Baumwolle zu vergleichen. Allerdings ist sie nicht knitterfrei und wärmt auch nicht so gut.

Weil das Material Farbe besser annimmt, verblasst diese nicht so bald wie bei Baumwolle. Aufgrund ihrer glatten, angenehm fließenden Beschaffenheit ist diese Faser auch als Kunstseide bekannt.

Die Herstellung von Viskose benötigt weniger Rohstoffe und Wasser als die Produktion von Baumwolle. Das macht Viskose zum umweltfreundlicheren Material. Eine Weiterentwicklung der Viskose wird Tencel genannt. Dieses Material ist ideal für warme Temperaturen geeignet, da es sich auf der Haut angenehm kühl anfühlt. Weil Tencel außerdem sehr leicht ist und erfreulich schnell trocknet, ist es ideal für Funktionswäsche.

Modal

Modal ist der Viskosefaser sehr ähnlich. Das für die Produktion verwendete Material ist Buchenholz. Modal fühlt sich auf der Haut natürlich und weich an. Diese Kunstfaser mit ihrem natürlichen Ursprung nimmt Feuchtigkeit gut auf und trocknet schnell.

Mischungen aus Baumwolle, Wolle und Seide

Mischgewebe aus natürlichen Fasern kombinieren alle Vorteile dieser Materialien. So entsteht beim Tragen ein sehr angenehmes Mikroklima.

Aus Seide und Wolle produzierte Stoffe nehmen hohe Mengen an Feuchtigkeit auf und geben diese ebenso schnell wieder an die Umwelt ab. Vor allem für die Herstellung von hochwertiger Unterwäsche ist dies eine begehrte Eigenschaft. Wolle besteht aus gekräuselten Fasern. Darum speichert sie die Körperwärme ideal und isoliert gleichzeitig von der Außentemperatur.

Die glatte, sehr zarte Seide hingegen kann sowohl angenehm kühlend als auch wärmend wirken. Beide Gewebe sind für Menschen mit empfindlicher Haut geeignet, da sie ein geringes Allergiepotential bergen. Einen besonders hohen Tragekomfort hat Wäsche aus Merinowolle und Naturseide: Sie ist antibakteriell, von edlem Glanz und leichter Struktur.

Polyester

Polyester ist eine erfreulich pflegeleichte Kunstfaser, die aus Erdöl gewonnen wird. Es wird in verschiedenen Oberflächenstrukturen und Stärken hergestellt.

Das Material ist unempfindlich gegen UV-Licht und Chemikalien. Es kann wiederverwertet werden und kommt häufig bei Sportunterwäsche zum Einsatz. Der strapazierfähige Stoff ist riss- und scheuerfest und für die Bekleidungsindustrie schier unverzichtbar.

Ein Vorteil ist die vielseitige Verwendungsmöglichkeit von Polyester. Du musst schon ganz genau hinsehen, um es nicht mit Leinen, Seide oder Baumwollstoffen zu verwechseln.

Ein Nachteil dieser Faser ist, dass sie keine Feuchtigkeit aufnimmt. Dafür ist sie aber so gut wie knitterfrei. Wichtig ist, dass du bei Polyester auf die Qualität achtest. Damit sich in den Fasern kein Schweißgeruch festsetzen kann, wird Polyester mit Silberionen behandelt. Durch diese Veredelung können im Stoff keine geruchsbildenden Bakterien entstehen.

Polyacryl

Diese Faser hat einen wollähnlichen Charakter und wird deswegen häufig für Decken oder auch Pullover verwendet. Das auf Erdölbasis produzierte Material hat viele Vorteile. Es lässt sich leicht färben, ist so gut wie knitterfrei und passt perfekt zu Wollstoffen. Ein besonderer Vorteil gegenüber der natürlichen Wolle ist, dass Polyacryl beim Waschen nicht einläuft.

Polypropylen

Diese Kunstfaser ist ein Nebenprodukt der Erdölverarbeitung. Das angenehm leichte Material nimmt keine Feuchtigkeit auf und trocknet sehr schnell. Ohne weitere Beimischung von anderen Materialien ist diese Faser nur sehr eingeschränkt für Unterwäsche geeignet.

Polyamid

Diese Kunstfaser ist auch als Perlon, Dederon oder Nylon bekannt. Das chemisch hergestellte Material wird als Endlos-Faser produziert. Seine positiven Eigenschaften sind, dass die Faser schnell trocknet, kaum knittert und dabei extrem robust und reißfest ist.

Elastan/Lycra/Spandex

Das pflegeleichte Elastan wird auch Lycra oder Spandex genannt.

Es wird anderen Materialien zugesetzt und verleiht dem Stoff extrem elastische Eigenschaften. So behalt die Unterwäsche ihre ursprüngliche Form dauerhaft, was für eine perfekte Passform sorgt. Funktionsunterwäsche hat oft einen Anteil an Elastan. Formende Unterwäsche hat bis zu zwanzig Prozent Elastananteil und unterstützt daher ideal die individuellen Körperformen.

Auch bei Badeanzügen, Badehosen und Bikinis kommt das elastische Material häufig zum Einsatz. Das synthetische Material fühlt sich auf der Haut sehr weich und glatt an und neigt kaum zur Fusselbildung. Farbe wird von dieser Faser sehr gut angenommen.

Mikrofaser

Dieses synthetische Material wird pur oder auch als Mischung verarbeitet. Ihre extrem feine Faser verleiht dem Stoff eine fast seidenglatte Oberfläche. Außerdem ist Mikrofaser hautfreundlich, atmungsaktiv und feuchtigkeitsabweisend. Dank der hohen Elastizität bleibt der Stoff formstabil. Wäsche aus Mikrofaser behält auch bei häufigem Waschen lange die ursprüngliche Struktur und ist daher sehr pflegeleicht. Aus diesem Grund wird das Material auch gerne für Bikinis und Badeanzüge verwendet.

Seide

Diese sehr edle Naturfaser wird aus Kokons der Seidenspinnraupe herstellt.

Ihr Hauptbestandteil ist Keratin, das für den seidentypischen Glanz verantwortlich ist. Seide ist die einzige natürliche Endlos-Faser und daher extrem reißfest. Sie überzeugt nicht nur mit ihrer hautsympathischen Struktur, sondern auch mit antibakteriellen Eigenschaften. Ihre wärmeisolierenden Eigenschaften sorgen im Sommer für ein luftiges Hautgefühl und halten im Winter die Körperwärme.

Das empfindliche Material ist atmungsaktiv, leicht und angenehm glatt auf der Haut. Hohe Temperaturen oder mechanische Beanspruchung verträgt der Seidenstoff nicht. Seide bekommt außerdem schnell Wasserflecken, obwohl sie mehr als dreißig Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Merino-Wolle

Merinowolle stammt vom gleichnamigen Merino-Wollschaf.

Merinowolle ist ein sehr leichtes, weiches Material. Die sehr feinen Wollfasern sorgen für einen exzellenten Temperaturausgleich. Darum fühlt sich diese besondere Wolle im Sommer herrlich kühl auf der Haut an. Im Winter speichert das Material die Körperwärme.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Merinowolle Körpergerüchte kaum annimmt. Ein sofortiges Waschen nach dem Tragen ist nicht notwendig, zumeist reicht ein Lüften völlig aus. Das Material wird für Sport- und Funktionswäsche verwendet und gerne mit anderen Fasern gemischt.

Ein Merino-Seide-Mix ist zum Beispiel ideal für hochwertige Herrenunterwäsche. Vor allem Männer mit Allergien oder empfindlicher Haut profitieren von dieser Fasermischung. Außerdem ist Merino-Wolle perfekt für dünne Unterzieh-Rollis, Feinstrick-Pullover, elegante Schals und feine Stoffe. Von Herstellern wird immer wieder behauptet, dass Merinowolle im Gegensatz zu anderen Wollarten nicht kratzt. Das stimmt allerdings nicht ganz, empfindliche Personen haben häufig noch einen kleinen Juckreiz.

Alpaka-Wolle

Alpakas leben in den südamerikanischen Anden. Die Wolle der Kamelle ist fein strukturiert und daher sehr weich und wärmend. Alpakawolle hat besondere Eigenschaften und ist nicht umsonst eine der teuersten Wollsorten weltweit.

Kleidungstücke aus Alpaka sind für Sommer wie Winter geeignet. Außerdem ist die Wolle des Alpakas perfekt für Pullover mit detailverliebten oder grafischen Mustern, weil das Haar auch die kleinsten Details erkennen lässt.

Kaschmir-Wolle

Diese feine und sehr weiche Naturfaser wird durch das Auskämmen des Unterfells von Kaschmirziegen gewonnen. Diese Wolle ist unglaublich vielseitig und eignet sich hervorragend für alle Arten von Strickwaren. Im Luxussegment ist diese hochwertige und daher sehr beliebte Wolle ein gefragtes Produkt.

Lamm-Wolle

Lambswool ist eine extrem feine und herrlich flauschige Wolle. Gewonnen wird sie durch die Schur von jungen Lämmern, die zwischen sechs und zwölf Monate alt sind. Diese sanfte Wolle ist ungewöhnlich weich und kratzt weniger auf der Haut als andere Wollarten. Außerdem haben die feinen Fasern abgerundete Haarspitzen, die auch Lammspitzen heißen. Sie halten bei Kälte kuschelig warm und wirken bei Wärme klimatisierend.

Schurwolle

Schurwolle wird direkt vom lebenden Tier gewonnen. Sie ist selbstreinigend, klimaregulierend und hat sogar eine antibakterielle Wirkung. Im Gegensatz zu pflanzlichen Fasern lässt sich die tierische Schurwolle recht einfach von Schmutz oder Gerüchen befreien.

Welche Materialien eignen sich inbesondere für Pullover?

Ganz klar: In einem Pullover muss man sich wohlfühlen. Der Wohlfühleffekt kommt nicht zuletzt auch mit der richtigen Materialentscheidung. Es gilt dennoch zu unterscheiden, ob der Pullover im Sommer oder im Winter getragen werden soll. Während Sommerpullover nur aus höchstens ein bis zwei Garnschichten bestehen, weisen Winterpullover bis zu sechs Garnschichten auf. Die Entscheidung für den Gebrauchszeitraum sollte vor dem Kauf fallen!

Bekleidungsstoffe lassen sich in Bezug auf „Textilfasern“ grob in vier Sparten aufteilen:

  • Naturfasern mit pflanzlicher Herkunft (Baumwolle, Ramie (Bastfaser) und Leinen)
  • Naturfasern mit tierischer Herkunft (Wolle von Tieren (Schafe); Seide)
  • Chemiefasern mit natürlicher Herkunft (Modal; Viskose)
  • Chemiefasern mit synthetischer Herkunft (Polyacryl; Polyester; Elasthan)

Folgende Materialien eigenen sich aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften insbesondere für Pullover.

Baumwolle

Cotton = Abkürzung CO, in Deutschland aber manchmal auch mit BW abgekürzt. Die bekannteste Naturfaser ist Baumwolle. Sie wird in der Bekleidungsindustrie am häufigsten verwendet, vor allem für Jeans, Hosen, Kleider und Röcke. Besonders geeignet ist das saugfähige Material für empfindliche Haut. Baumwolle kratzt nicht und hat zudem ein geringes Allergienpotenzial. Als Nachteile gelten langsames Trocknen, eine starke Knitterfähigkeit und eine schnellere Verblassung der Farben beim Waschen.

Viskose

Abkürzung CV, manchmal auch VI. Viskose ist ein Produkt natürlicher Zellulose und ähnelt optisch der fertigen Baumwolle. Gewonnen wird sie aus Buchenholz, seltener aus Pinien-, Fichten- und Eukalyptusholz. Im Kommen ist die Herstellung aus Bambusfasern. Aufgrund des natürlichen Ursprungs ist Viskose oberflächlich betrachtet ein natürliches Material. Dennoch werden seine Fasern auf chemischer Basis hergestellt. Die genaue Beschreibung von Viskose ist daher „Kunstfaser mit natürlichem Ursprung“. Das beste von beidem. Das Tragegefühl von Viskose-Kleidung ist vergleichbar mit Baumwolle. Sie hält aber nicht so lange warm, und knitterfrei ist sie auch nicht. Dafür nimmt Viskose besser Farbe an und hält sie auch länger frisch. Zum Trocknen braucht sie ähnlich lang wie Baumwolle.

Modal (CMD)

Modal ähnelt der Viskose. Das Grundmaterial der Modalfaser ist Buchenholz. Sie ist besonders ökologisch und natürlich weich auf der Haut. Die etwas festere Kunstfaser mit natürlichem Ursprung nimmt Feuchtigkeit besser auf und trocknet auch schneller.

Polyester (PES)

Der Ursprung dieser reinen Kunstfaser ist Erdöl. Polyester nimmt so gut wie keine Feuchtigkeit auf und ist scheuer- und reißfest. Aufgrund der vielen tragefreudigen Eigenschaften ist Polyester aus der Bekleidungsindustrie kaum noch wegzudenken. PES wird sehr kreativ verarbeitet. Es bedarf schon genaues Hinsehen, um es nicht mit Baumwolle, Leinen oder Seide zu verwechseln. Im Bereich der Feuchtigkeitsaufnahme schwächelt Polyester ein wenig. Hier begegnen sich Vor- und Nachteile. PES saugt keinen Schweiß auf, trocknet aber dafür schnell. Und knittern tut es auch so gut wie gar nicht.

Polyacryl (PAN oder PC)

Die ebenfalls auf Erdölbasis aufgebaute Kunstfaser wird ihres wollähnlichen Charakters wegen gerne für Pullover oder auch Decken verwendet. Polyacryl birgt viele positive Eigenschaften. Das elastische Material lässt sich gut einfärben, es knittert kaum und ist ein perfekter Kombinierer zu Wolle. Ein ganz wichtiger Aspekt ist, dass Polyacryl nicht einläuft. Im Gegensatz zu Wolle.

Wollpullover

Alpaka

Die Wolle des in den südamerikanischen Anden lebenden Alpakas (auch Pako genannt) ist sehr fein, weich und wärmend. Es kommt nicht von ungefähr, dass Alpakawolle zu den teuersten und hochwertigsten Wollsorten der Welt zählt. Alpakawolle verfügt über besondere Eigenschaften, die das Tragen von Alpaka-Kleidungstücken im Winter wie im Sommer möglich machen. Weil das Alpakahaar auch winzigste Details erkennen lässt, ist Alpakawolle geradezu prädestiniert für Pullover mit kleinen Strickmustern oder detailverliebten, grafischen Strickmustern.

Schurwolle

Die direkt von lebenden Tieren stammende Schurwolle hat Klima regulierende Eigenschaften, ist selbstreinigend und bietet eine antibakterielle Wirkung. Schurwollen lässt sich im Gegensatz zu Pflanzenfasern leichter von Gerüchen oder auch Schmutz befreien.

Merinowolle

Die von der gleichnamigen Feinwoll-Schafrasse stammende Wolle zählt zu den hochwertigsten Wollsorten. Sie reguliert Feuchtigkeit und Wärme und wird vor allem für edle Feinstrick-Pullover, dünne Unterzieh-Rollis, Schals und feine Stoffe verwendet.

Kaschmir

Kaschmir ist eine weiche und feine Naturfaser die durch Kämmen des Unterfells der Kaschmirziegen gewonnen wird. Kaschmirwolle ist ein Tausendsassa und für alle Arten von Strick bestens geeignet. Kaschmir ist ein gefragtes Produkt des Luxussegments. Ein Bestseller!

Lambswool

Die feine und flauschige Lammwolle stammt von der Schur eines erst 6 – 12 Monate alten Lamms. Lammwolle verursacht so gut wie kein Kratzen auf der Haut. Sie ist außergewöhnlich weich. Zudem wirken ihre feinen Fasern mit den abgerundeten Haarspitzen, auch „Lammspitzen“ genannt, bei Wärme klimatisierend und bei Kälte kuschelig warm.