Mäntelarten

Welche Mäntel sind diese Saison IN? Was trägt man, was eher nicht? Verschiedene Mäntelarten im STYLERS-Check.

Parkas

Ursprünglich diente er als Schutzbekleidung in kalten Regionen wie Alaska und Grönland und bekam seinen Namen „parqaaq“ durch die Inuit. Seine klassische olivgrüne Farbe, die der Herstellung von Militärkleidung entstammt, wurde durch die Palette von Blau- und Beigefarbtönen erweitert. Taillierte Kordelzüge, Fellbesatz der Kapuzen und aufgesetzte Taschen bilden das heutige Bild des klassischen Parkas.

Regenmäntel

Regenmäntel verfügen über einen langen Schnitt und eine Kapuze. Sie werden aus wasserundurchlässigen Materialien hergestellt. Geölte Baumwolle (Oilskin), Gummi oder reines Plastik finden sich dabei ebenso in der Bekleidungswelt wie atmungsaktive Stoffe. Materialien wie Gore-tex oder Sympatex sorgen durch Klimamembranen für Feuchtigkeitsschutz, ohne dass auf Bewegungsfreiheit verzichtet werden muss.

Foto: Topman

Trenchcoats

Als leichter Regenmantel aus Baumwollstoffen ist der Trenchcoat in jedem Zeitalter zu finden. Der 1870 vom britischen Tuchmacher Burberry entwickelte Garbadinen-Stoff ist eng mit der Geschichte dieser Mantelform verknüpft. Sein Name ist eine Zusammensetzung aus den Begriffen „Graben“ und „Mantel“, was sich von seinem Einsatz als leichter Armeemantel während des ersten Weltkrieges ableiten lässt.

Capes

Als weit geschnittener und ärmelloser Umhang umhüllte er die ausladenden Kleider vergangener Epochen oder wurde in Kurzform zu eleganter Abendgarderobe getragen. Heute findet er sein Comeback vorwiegend in der Strickmode und hat auch als Brautaccessoire seinen festen Platz in der Modewelt.

Dufflecoats

Knebelverschlüsse, eine weit geschnittene Kapuze sowie ein fester und warmer Wollstoff kennzeichnen den Dufflecoat. Sein etwas fester Stoff wurde in der belgischen Stadt Düffel entwickelt, die dadurch dem Mantel ihren Namen gab.