Frauen-Kleid: Größentabelle, Umrechner & Messanleitung

Bei der Suche nach dem perfekt sitzenden Rock oder Kleid ist die Wahl der passenden Größe entscheidend. Ob 34 oder 42, ob US, UK, französische oder italienische Größe: Die folgende Größentabelle gibt Aufschluss darüber, welche Größe die richtige ist.

Richtig Maßnehmen

Entscheidend für die Wahl von Kleidung in der richtigen Konfektionsgröße ist die Ermittlung der genauen individuellen Körpermaße. Dafür wird ein Maßband mit einer Länge von 150 bis 200 Zentimetern benötigt. Dieses sollte immer straff, jedoch nicht zu eng am Körper anliegen und keinesfalls einschneiden. Wichtig ist, während des Messens den gesamten Körper gerade zu halten und gleichzeitig eine lockere, entspannte Haltung mit seitlich nach unten hängenden Armen einzunehmen. Um einen exakten Wert für den Brust- und Taillenumfang messen zu können, sollte der Bauch nicht eingezogen werden, denn dies verändert die gesamte Position des Oberkörpers. Besonders einfach, schnell und vor allem genau werden die Maße ermittelt, wenn jemand dabei hilft, denn dies ermöglicht das Einnehmen einer natürlichen Körperhaltung.

Körperhöhe messen

Um die genaue Körperhöhe zu ermitteln, wird barfuß die Länge vom Scheitel bis zur Fußsohle gemessen. Eine aufrechte und natürliche Haltung ist auch beim Messen der Körperhöhe wichtig. Besonders einfach und auch problemlos alleine durchzuführen ist das Messen am Türrahmen.

Oberweite/Brustumfang messen

Um den genauen Brustumfang zu ermitteln, wird das Maßband an der weitesten Stelle der Brust waagrecht um den Oberkörper gelegt. Wichtig ist, dass das Maßband seitlich unter den Achselhöhlen und am Rücken leicht nach oben verläuft. Es sollte zwar straff und eng am Körper anliegen, jedoch die natürliche Form und Wölbung des Busens nicht verändern. Die Arme hängen locker nach unten. Frauen, die gerne einen Push-up BH tragen, sollten diesen während des Messens anziehen. Dies verhindert, dass das später gewählte Kleid im Bereich der Brust zu eng ist.

Taillenumfang messen

Die Taille oder natürliche Taillenlinie beschreibt die schmalste Stelle des Oberkörpers, die sich in der Regel wenige Zentimeter oberhalb des Bauchnabels befindet. Um den Taillenumfang zu ermitteln, wird das Maßband an dieser Stelle waagrecht und eng anliegend um den Oberkörper gelegt. Der Bauch darf dabei nicht eingezogen werden.

Hüftumfang messen

Die Hüfte beschreibt die breiteste Stelle der Gesäßpartie. Um ihren Umfang zu ermitteln, sollte das Maßband enganliegend und parallel zur Taillenlinie verlaufend um den Po gezogen werden. Oberbekleidung sollte zum Messen des Hüftumfangs immer abgelegt werden.

Normalgrößen

Für Frauen mit einer Körperhöhe von 165 bis maximal 172 Zentimetern ist Kleidung in Normalgrößen die richtige Wahl. Die für Körperhöhen von 1,62 bis 1,72 Metern angegebenen Konfektionsgrößen reichen von 32 bis 62.

Kurzgrößen

Unter einer Körperhöhe von 1,65 Metern empfiehlt sich die Wahl von Kleidungsstücken in Kurzgrößen. Diese werden in Zahlen von von 16 bis 29 angegeben.

Langgrößen

Für eine perfekte Passform wählen Frauen, die größer als 1,72 Meter sind, am besten Kleidung in Langgrößen. Dies garantiert, dass knielange Kleider nicht ungewollt bis zum Oberschenkel reichen oder eine Hose zu kurz ausfällt. Langgrößen reichen von 68 bis 118 und nehmen in Zweierschritten zu.

Kleidgrößen

Zunächst messen Sie Ihre Körpergröße. Diese entscheidet, ob Sie in der Spalte „Normalgröße“, „Kurzgröße“ oder „Langgröße“ nachschauen müssen. Danach messen Sie den Taillenumfang und den Hüftumfang. Der Hüftumfang ist immer wichtiger als der Taillenumfang.

TaillenumfangHüftumfangNormalgrößeInternational (US-Größe)KurzgrößeLanggröße
61 - 6384 - 8732XXS1664
64 - 6688 - 9134XS1768
67 - 7092 - 9536S1872
71 - 7496 - 9838S1976
75 - 7899 - 10140M2080
79 - 82102 - 10442M2184
83 - 87105 - 10844L2288
88 - 93109 - 11246L2392
94 - 99113 - 11648XL2496
100 - 106117 - 12150XL25100
107 - 112122 - 12652XXL26104
113 - 119127 - 13254XXL27108
120 - 126133 - 138563XL28112
127 - 133139 - 144583XL29116
134 - 140145 - 150604XL30120
141 - 147151 - 156624XL31124

Internationale Kleidgrößen

DE-Größe / EU-GrößeInternational (US-Größe)UKFRIT
303XS23236
32XXS43438
34XS63640
36S83842
38M104044
40L124246
42XL144448
44XXL164650
463XL184852
484XL205054
505XL225256
526XL245458
547XL265660
568XL285862

Konfektionsgröße

Als Richtlinie für europäische Kleidergrößen hat sich die Norm EN 13403 durchgesetzt, die in Zentimeter gemessene Körpergrößen standardisiert. Diese werden auf dem Etikett jedes Kleidungsstücks als Zahlen zwischen 34 bis 44 angegeben. Dabei handelt es sich um Normalgrößen oder Durchschnittsgrößen, die in erster Linie abhängig vom Brustumfang ermittelt werden. Diese europäischen Größenangaben beziehen sich auf eine durchschnittliche weibliche Körpergröße, die zwischen 164 und etwa 170 Zentimeter beträgt. Für kleiner oder größer gewachsene Frauen wird europäische Kleidung auch in den Kurzgrößen 17 bis 22 sowie den Langgrößen 68 bis 88 geschnitten.

Kleid für Mollige: offen sein

Bei der Wahl der passenden Kleider gilt es, offen zu sein für neue Schnitte und Passformen. Je nach Ausführung können die richtigen Kleider breitere Hüften oder eine große Oberweite kaschieren, Rundungen stilvoll betonen, optisch strecken oder mollige Frauen schlanker erscheinen lassen. Oft präsentiert sich ein Kleid am Kleiderbügel als unvorteilhaft und entpuppt sich am Körper als die perfekte Wahl. Im Folgenden werden die unterschiedlichen Kleidertypen angeführt und ihre individuellen Vorteile genauer erklärt.

Babydoll-Kleider perfekt bei kleinem Bäuchlein

Charakteristisch für das Babydoll-Kleid ist der maximal knielange, weit geschnittene und schwingende Rock, der direkt unter dem Busen oder an der Taillenlinie ansetzt. Durch die weite Passform sind Babydoll-Kleider die ideale Wahl, um einen kleinen Bauch dezent zu verstecken. Gleichzeitig können sie mit Jeans kombiniert werden und verströmen eine jugendlich-mädchenhafte Wirkung. Damit das Outfit erwachsen wirkt, sollte ein Babydoll-Kleid stets zu schlichten Hosen und Cardigans getragen werden.

Empire-Kleider: die Figur zart umspielen

Ein Empire-Kleid steht nahezu allen Figurtypen, denn die charakteristischen Raffungen und Abnäher unter der Oberweite betonen das Dekolleté. Lediglich für Frauen mit sehr großer Oberweite ist das Empire-Kleid weniger geeignet. Da es den Blick auf den Busen lenkt, kann der Gesamteindruck des Oberkörpers bei großem Busen etwas wuchtig erscheinen. Um ein kleines Bäuchlein oder eine breitere Hüfte zu kaschieren, sind Empire-Kleider hingegen ideal. Sie sind als sommerlich luftige Modelle ebenso erhältlich wie als festliche Abendkleider. Wer Empire-Kleider liebt, hat die Wahl zwischen Varianten mit kurzen Puffärmeln, breiten Trägern oder verschieden langen Ärmeln. Da ein Empire-Kleid durch den geraden Schnitt optisch streckt, sollten immer flache Schuhe oder Sandalen dazu kombiniert werden. Mit einer Jeansjacke ergibt das Empire-Kleid ein mädchenhaftes Outfit im coolen Ethno-Look.

Hemdblusen-Kleider: ein Schnitt, der schlank macht

Das Oberteil ist wie ein klassisches Hemd geschnitten, der an der Hüfte angesetzte Rock macht es zum femininen Kleid. Der besondere Vorteil dieses Schnittes ist die lange Knopfleiste, die den Körper optisch verlängert und jedem Figurtyp schmeichelt. Hemdblusen-Kleider sind in unterschiedlichen Varianten mit schwingenden oder gerade geschnittenen Röcken erhältlich. Sie werden als unifarbene Modelle ebenso gefertigt wie aus bunt gemusterten Stoffen. Besonders lässig und dabei modern feminin wirkt das trendige Hemdblusenkleid aus Denim – ein vielseitig kombinierbarer Allrounder für zeitlose Coolness.

Etuikleider: schöne Silhouette bei großem Busen

Das Etuikleid oder Shiftkleid gilt aufgrund seines figurnahen Schnittes und seiner schlichten Eleganz als stets stilsicheres Outfit für den Büroalltag und offizielle Anlässe. Erstmals in den Dreißigerjahren des vorigen Jahrhunderts in Mode, sorgte es als Lieblingsmodell von Audrey Hepburn in den Sechzigerjahren international für Furore. Statt Taillennaht wird es mit seitlichen Abnähern auf Figur geschnitten. Als Variante mit herz- oder V-förmigem Ausschnitt sind Etuikleider die ideale Wahl für Frauen mit größerer Oberweite, da sie den Oberkörper optisch verlängern und dadurch den Busen kleiner wirken lassen.

Wickelkleider: die vielseitigen Zauberkleider für jeden Figurtyp

Als Diane von Fürstenberg in den frühen Siebzigerjahren das legendäre Wickelkleid oder „Wrap Dress“ aus leichtem Jersey erfand, revolutionierte sie damit die Modewelt. Es lässt sich aus gutem Grund als Zauberkleid bezeichnen, da es weibliche Rundungen gekonnt in Szene setzt. Die Wickeloptik sorgt für eine harmonische Linie mit Traumdekolleté und betonter Taille, während breite Hüften unter dem fließenden Rock kaschiert werden. High-Heels zum Wickelkleid unterstützen die schlanke Wirkung zusätzlich und verleihen dem Outfit eine feminine Aura.

Hippie Kleider/Boho-Kleider: Sie stehen einfach jeder Frau

Fließende Maxikleider sind die perfekte Wahl für große, kurvige Mädchen und Frauen. Kürzere Hippie-Kleider verleihen kleineren Frauen Boho-Chic mit romantischer Note. Spitzenstoffe und auffällige Siebzigerjahre-Muster lassen den Körper länger wirken und verströmen sommerliches Flair. Um das nostalgische Hippie-Outfit zu vollenden, werden Boho-Kleider am besten mit flachen Sandalen und verspielten Ethno-Accessoires kombiniert.

Das kleine Schwarze: Der Klassiker unter den Kleidern

Das kurze schwarze Kleid zählt zur Grundausstattung jeder stilvollen Garderobe und bietet aufgrund seiner schlichten und zeitlosen Optik unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Mit auffälligem Schmuck ergibt es ein raffiniertes Outfit für Party oder Dinner-Date. Mit einer schwarzen Strumpfhose und Lederpumps ist es die ideale Wahl für den Büroalltag, wenn einmal Lust auf klassisches Schwarz aufkommt. Die Erfindung dieses Stil-Allrounders geht auf Coco Chanel zurück, die ihre Kreation als Uniform für stilvolle Damen bezeichnete. Heute ist es als Minikleid ebenso erhältlich wie als Midi-Variante. Egal, auf welches Modell die Wahl fällt, das kleine Schwarze setzt durch seine Farbe und körpernahe Passform die weibliche Figur stets perfekt in Szene. Achtung allerdings bei der Wahl der Unterwäsche – setzen Sie auf einen String oder Tanga, damit sich die Unterwäsche nicht zu sehr abzeichnet. Die unerreichte Beliebtheit verdankt das Minikleid übrigens Audrey Hepburn, die es im Hollywood-Klassiker „Breakfast at Tiffany’s“ einem Millionenpublikum bekannt machte.

Minikleider: Ideal für kleine Frauen

Das Minikleid ist das mit Abstand liebste Modell der Männerwelt. Kein Wunder, denn es lenkt den Blick auf die Beine und verleiht seiner Trägerin eine selbstbewusste Aura. Für kleine Frauen, die ihren Körper optisch etwas strecken möchten, ist das Minikleid die ideale Ergänzung der Garderobe. Perfekte Modelmaße sind übrigens nicht notwendig, um im Minikleid eine gute Figur zu machen. Unifarbene Modelle sorgen für eine wohlproportionierte Körperform und schlanke, lange Beine. Dieser Effekt wird durch High-Heels mit filigranen Absätzen zusätzlich betont.

Styling-Tipps für kurvige Frauen

Molligen Frauen stehen unzählige Styling-Möglichkeiten zur Auswahl, denn feminine Kurven werden in den meisten Kleider-Varianten wirkungsvoll betont. Beim Kauf sollte lediglich darauf geachtet werden, dass das Modell der Wahl nicht zu eng ist, denn dies kann manche Körperpartie in ein unvorteilhaftes Licht rücken. Dunkle Farbtöne sorgen für einen optimalen Schlank-Effekt. Kurvige Frauen, die gemusterte Kleidung lieben, sollten zu großflächigen Motiven greifen, denn diese sorgen für eine harmonische Silhouette.

Mexikanische Sommerkleider

Das seit Jahren angesagte Hippie-Maxikleid hat mit den neuen Sommerkleidern mit mexikanischen Mustern und Stickereien ernsthafte Konkurrenz bekommen. Ursprünglich von Bloggerinnen als modische Souvenirs aus Mittelamerika mitgebracht, ist die farbenfrohe mexikanische Boho-Variante aus zarten Baumwollgeweben zum neuen Must-Have für die kommende Sommer-Saison avanciert. Mexikanische Sommerkleider sind übrigens auch perfekt für den Strand, da man sie schnell über Bikini oder Badeanzug werfen kann.

Shiftkleid

Auch wenn der Retro-Trend den Siebzigerjahre-Chic in den modischen Mittelpunkt gerückt hat, setzt sich auch ein Sixties-Revival immer mehr durch. Internationale Trendsetterinnen vertrauen auf die zeitlose, unkomplizierte und klassische Wirkung des kurzen Shift-Kleides. Dank des schlichten Schnittes setzt es die weibliche Figur perfekt in Szene. Ob mit spitzen Pumps für einen eleganten Look oder mit klassischen Ballerinas oder Loafers im Alltag – Shiftkleider verwandeln jede Frau im Handumdrehen in eine stilvolle Fashionista.

Latzkleid

Wer in den Neunzigerjahren groß geworden ist, schwelgt dank des angesagten Latzkleides in modischen Erinnerungen. Um den unkomplizierten und frechen Look perfekt umzusetzen, empfiehlt es sich, das angesagte Latzkleid über einem geringelten Top oder Ripp-Shirt und ohne Strumpfhose zu tragen. Weiße Sneakers runden das Outfit im Neunzigerjahre-Girlie-Chic gekonnt ab.

Midi-Kleider

Wadenlange Kleider liegen im Trend, erfordern aufgrund ihres ungewöhnlichen Schnittes jedoch modisches Feingefühl. Stilsicher kombiniert wird das Midi-Kleid mit Sandalen oder Mules mit hohem Absatz. Besonders lässig wirkt es mit weißen Sneakers und kurzer Jeansjacke.

Dirndl-Größen: Was beachten?

Wer auf der Wies’n oder Sommerhochzeit modisch glänzen möchte, trägt ein gut sitzendes Dirndl. Die optimale Passform erkennt die Trägerin bereits, wenn sie es anzieht. Im richtigen Dirndl fühlt sich Frau von Anfang an wohl. Es verhält sich mit diesem Modeklassiker etwa so wie mit der Jeans: als neues Modell anfangs etwas zu eng, gibt es mit der Zeit nach und passt dann wie eine zweite Haut.

Die richtige Größe von Dirndl-Blusen

Die richtige Dirndl-Bluse hebt den Busen, ohne ihn zu quetschen. Die Träger sollten optimal passen und nicht von der Schulter abstehen. Das Mieder liegt eng am Oberkörper an und sollte aus einem robusten, nicht zu weichen Stoff mit etwas Stand gefertigt sein. Ein gut sitzendes Mieder ist immer etwas knapper geschnitten, besitzt feste, eng anliegende Träger und ist als angenehme Stütze des Oberkörpers wahrnehmbar. Ein zu enges Mieder hingegen ist daran zu erkennen, dass es im Rücken Querfalten bildet. Das Mieder sollte dort enden, wo die Schürze gebunden wird, idealerweise an der schmalsten Stelle zwischen Taille und Hüfte.

Wadenlange Modelle schmeicheln der Figur am besten und liegen aus gutem Grund seit vielen Jahren im Trend. Dennoch sollte die Länge des Dirndl-Rocks abhängig von der individuellen Körpergröße ausgewählt werden. Als Faustregel gilt: der Rock endet einige Zentimeter über der stärksten Stelle der Waden, um das Bein schlank erscheinen zu lassen. Längere Dirndl kaschieren stramme Waden, wobei kleinen Frauen von bodenlangen Modellen abgeraten wird. Für die feminine Sanduhr-Silhouette, die das Dirndl zum Modeklassiker gemacht hat, sollte der Rock am Bund körpernah eingezogen sein und nach unten hin die charakteristisch weit schwingende Form ergeben.

Wie lang soll das Dirndl sein?

Die Schürze des perfekten Dirndl-Outfits endet immer einige Fingerbreit über dem Saum des Rocks. Um ein wohlproportioniertes Erscheinungsbild zu erzielen, ein kleiner Tipp: der Rocks sollte mindestens doppelt so lang sein wie das Mieder und nie über dem Knie enden.

So wird die Kleidergröße berechnet

Die Norm EN 13402 dient als Faustregel bei der Ermittlung der individuellen Konfektionsgröße. Auch wenn sich die Größenangaben europäischer Modemarken von Hersteller zu Hersteller oft unterscheiden, kann folgende Bemessung als zuverlässige Leitlinie herangezogen werden: der in Zentimetern gemessene Brustumfang wird erst halbiert, von diesem Wert werden dann noch sechs abgezogen. Mit dieser Berechnung ergibt beispielsweise ein Brustumfang von 92 Zentimetern eine Kleidergröße 40.

Maßtabellen geben nur eine Orientierung

Bei der Wahl von Kleidungsstücken sind Frauen mit unterschiedlichsten Größenangaben konfrontiert, die oft etwas verwirrend sind. Je nach Herkunftsland und Hersteller des betreffenden Modells können Kleidergrößen als europäische Konfektionsgröße, amerikanische oder britische Größe, Jeansgröße, als Inches statt Zentimeter oder als Unisex-Größe angegeben werden – auch wenn sie grundsätzlich immer das gleiche aussagen. Während für europäische Länder eine gültige Norm existiert, ist dies auf internationaler Ebene nicht der Fall. Zusätzlich können Kleidungsstücke abhängig von der jeweiligen Marke größer oder kleiner, kürzer oder länger ausfallen. Hersteller fertigen immer abhängig von den Durchschnittswerten der Menschen ihres Herkunftslandes. Dadurch ist es möglich, dass die Kleidung ausländischer Marken anders geschnitten ist. So sind französische Modelle beispielsweise eher auf die kleineren Französinnen zugeschnitten, während britische Modemarken die durchschnittlich etwas größere Oberweite der Britinnen berücksichtigen.