Bikinigröße: Größentabelle – Umrechner – Messanleitung

Damit der Bikini nicht nur top aussieht, sondern auch perfekt sitzt: Einfache Schritt-für-Schritt-Messanleitung, Größentabellen und Umrechner für die deutsche, englische und amerikanische, französische und italienische Größe. Und natürlich viele Tipps, Trends und Tricks rund um den optimalen Bikini.

So findet man die perfekte Bikinigröße

Konfektionsgröße: Die Bikinigröße entspricht der klassischen Konfektionsgröße. Hier werden die Größen mit einem aufsteigenden Zahlensystem bezeichnet, beginnend bei 32 oder 34 für sehr schlanke Frauen. Angaben in Buchstaben sind ebenfalls möglich, zum Beispiel S für Small, M für Middle, X für Large und diverse Erweiterungen beziehungsweise Zwischen- oder Doppelgrößen.

BH-Größe: Die Bikinigröße basiert auf der BH-Größe. Die Größenangabe für den BH setzt sich aus zwei Informationen zusammen: die Zahl bezeichnet die Unterbrustweite, der Buchstabe die Cupgröße, zum Beispiel 80B.

Internationale Größen: Neben US- und UK-Bikinigrößen finden sich vor allem die Italienischen Bikinigrößen und Französischen Bikinigrößen

Für Bademoden sind alle Maßsysteme möglich. Jeder Hersteller entscheidet selbst, welche Angabe er verwendet. Einige Bikinis sind auch mit beiden Größenangaben ausgestattet.

Bikini-Größen

Die EU-Bikinigröße entspricht der Deutschen Konfektiongsgröße. Um die Bikinigröße zu erhalten, muss der Brustumfang, der Taillenumfang und der Hüftumfang gemessen werden. Alle Angaben in Zentimetern. Nach dem Messen kann die Deutschte Bikinigröße abgelesen werden.

DE-Größe / EU-GrößeBrustumfangTaillenumfangHüftumfang
3278 - 8060 - 6284 - 86
3480,5 - 82,562,5 - 6486,5 - 88
3683 - 8765 - 6989 - 93
3888 - 9270 - 7494 - 98
4093 - 9775 - 7999 - 103
4298 - 10280 - 84104 - 108
44103 - 11085 - 91109 - 116
46110.592.5116.5

Umrechnung Internationale Größen

Die deutsche Bikinigröße kann mit dieser Tabelle in die US-Bikinigröße und UK-Bikinigröße umgerechnet werden.

DE-Größe / EU-GrößeInternational (US-Größe)UKFRIT
303XS23236
32XXS43438
34XS63640
36S83842
38M104044
40L124246
42XL144448
44XXL164650
463XL184852
484XL205054
505XL225256
526XL245458
547XL265660
568XL285862

Bikinigröße nach BH-Größe – So wird gemessen

Die Bikinigröße entspricht hier der normalen BH-Größe. Wenn es um die perfekte Passform für einen gut sitzenden Bikini geht, sind die Maße der Brust die ersten wichtigen Anhaltspunkte. Gemessen wird der Brustumfang an der stärksten Stelle sowie die sogenannte Unterbrustweite. Man trägt bei der Messung keine Kleidung, auch keinen BH, damit die Ergebnisse nicht verfälscht werden. Die Differenz zwischen den beiden Maßen bezeichnet die Körbchengröße.

Unterbrustumfang messen

Die Messung des Unterbrustumfangs funktioniert am besten mit einem Maßband. Gemessen wird im Stehen. Lassen Sie sich von einer zweiten Person helfen, dann kann nichts verrutschen und die Ergebnisse sind sicher. Die Unterbrustweite misst man unmittelbar unterhalb der Brust. Das Maßband muss waagrecht und locker um den Körper aufliegen, es darf nicht einschneiden. Wichtig: Vor dem Messen einatmen und die Luft kurz anhalten.

Wenn kein Maßband zur Verfügung steht, hilft auch ein Stück Bindfaden oder Schnur. Damit führt man die Messung auf die gleiche Weise durch und markiert die gemessene Länge. Anschließend misst man die Schnur mit einem Meterstab, Zollstock oder Lineal. Dieses Verfahren ist etwas umständlicher, aber es klappt trotzdem gut, wenn kein Maßband im Haus ist.

Brustumfang messen

Der Brustumfang wird ebenfalls mit einem Maßband gemessen. Das Band liegt wieder locker und waagrecht auf. Gemessen wird an der höchsten Erhebung. Nehmen Sie sich Zeit und schummeln Sie nicht. Je exakter die Ergebnisse, umso besser sitzt der Bikini!

Bikinigröße berechnen

Bikini-Trends

  • Immer weniger Stoff: Extrem knapp sind die sogenannten Microkinis, die in den USA, Lateinamerika und Europa den Markt erobern. Dabei handelt es sich um absolut winzige Stoffstückchen, die wirklich nur das Allernötigste verdecken.
  • Lace-ups: Für echte Fashionistas ein unverzichtbares Must-have! Raffinierte Schnürungen am Oberteil und am Höschen machen den trendigen Bikini zum heißen Blickfang der SaisonBikinis mit Cut-Outs: Bei diesen sexy Modellen gibt es äußerst interessante Einblicke. So wird der Bikini zum verführerischen Eyecatcher.
  • High-Waist-Pants: Ideal für alle, die lieber nicht zu viel Haut zeigen möchten. Das Höschen im High-Waist-Panties-Schnitt kaschiert geschickt ein kleines Bäuchlein. Der perfekte Kombipartner ist ein trägerloses Bustier. Aus diesen beiden Komponenten entsteht ein Bikini im zauberhaften Retro-Look.
  • Turtle-Neckholders: Auf dem Laufsteg ein Dauerbrenner, aber nicht nur dort! Die umwerfende Oberteil-Variante ist so angesagt, dass Turtle-Neckholders gern zum Top umfunktioniert werden.
  • Volants: Zu wenig Oberweite? Volants sind kleine Zauberkünstler! Die hübschen Rüschen sorgen für mehr Volumen und ansprechende Proportionen.
  • High-Neck: Innovation trifft auf Klassik – zusätzlich zu den klassischen Oberteilschnitten, beispielsweise Bandeau und Triangel, findet man jetzt ausgesprochen sportliche Oberteile. Der High-Neck-Bikini zeichnet sich durch ein hochgeschnittenes Oberteil aus. Der schlichte Rundhalsausschnitt gilt als Erkennungsmerkmal. Dazu gehört eine sportliche Hose. Die coolen Modelle für sportliche Frauen punkten zudem mit minimalistischem Colour-Blocking und farblich abgesetzten Nähten.
  • Neopren und Mesh: Der Neopren-Trend macht schon länger auf sich aufmerksam. Jetzt legt der angesagte Look noch einen Zacken zu. Bikinis im Neopren-Style findet man in der klassischen Bikini-Form, aber auch in der trendstarken und sportlichen High-Neck-Variante. Neopren-Bikinis wirken durch das innovative Material zugleich schick und sportlich. Knallige Neonfarben sind ein zusätzlicher Blickfang. Mesh, die Kurzform für transparentes Netzmaterial, ist die zweite In-Version für topmodische Bikinis. Mesh eignet sich zur Hinterlegung von kleinen Cut-Outs oder kommt als Material für die Rückenpartie zum Einsatz. Der transparente Effekt verleiht sogar dem sportlichen High-Neck-Bikini Sexappeal. Ein weiterer Vorteil für sonnenhungrige Bikiniträgerinnen: Das dünne Material ist lichtdurchlässig, die Haut wird also auch unter dem Mesh-Einsatz sanft gebräunt.
  • Farben und Muster: Knallfarben und Neonfarben kommen ganz groß raus. Angesagte Farbnuancen sind beispielsweise Türkis und Orange, die auch gern gemixt werden dürfen. Höschen in Türkis, Top in Orange – das ist die Garantie für einen super Eyecatcher. Wer Muster liebt, kommt mit floralen Drucken und Ethno-Prints auf seine Kosten.

Übrigens: Der Bikini ist natürlich nicht nur an heißen Sommertagen ideal für Strand und Freibad ideal – auch im Winter kommt der schicke Zweiteiler in der richtigen Größe im Schwimmbad perfekt zur Geltung!

Arten von Bikini-Oberteilen

  • Bandeau-Top
  • Bügel-Bikini
  • Bustier
  • Neckholder-Bikini
  • Push-up-Bikini
  • Triangel-Bikini

Für den Verschluss der Oberteile gibt es verschiedene Möglichkeiten. Auf dem Rücken und im Nacken ist ein Klippverschluss denkbar. Außerdem können die Enden der Oberteile im Nacken und auf der Rückseite gebunden werden. Bei einigen Bikinis verfügen die Tops über einen praktischen Vorderverschluss.

Bikini-Hosen

  • Hipster, Panty, Hot Pants beziehungsweise Bade-Shorts
  • Rock
  • String
  • Tanga
  • Vordermieder-Slip

Bikini-Hosen sind entweder in einem Stück gearbeitet, vergleichbar mit klassischer Unterwäsche, oder sie können seitlich gebunden werden.

Varianten des Bikinis

Microkini

Der Microkini ist die winzigste Bikiniform. Er bedeckt nur die Brustwarzen und den Genitalbereich. Die kleinen Stoffstücke sind meistens in einer dreieckigen Form gearbeitet. Schnüre sorgen für die Verbindung und Befestigung. Als Variante gelten die sogenannten Pasties, die ohne Schnüre auskommen. Dabei handelt es sich um Stoffstücke, die einzeln aufgeklebt werden. Pasties als Bikini-Ersatz sind teilweise auch im Trikini-Konzept zu finden. Generell ist die minimalistische Bikini-Version eine Antwort auf Nudismusverbote. Der Microkini verfolgt das Ziel, möglichst nahe an der Freikörperkultur zu sein. Wenn die Baderegeln besagen, dass bestimmte Körperteile bedeckt sein müssen, bietet der winzige Microkini eine Alternative.

Mixkini

Der Mixkini, auch in der Schreibweise Mix-Kini zu finden, ist eine tolle Option zum Kombinieren. Hose und Oberteil sind nicht im Set zu kaufen, sondern können getrennt ausgesucht werden. Im Angebot sind viele unterschiedliche Höschen und Oberteile, die meistens farblich und im Muster zueinander passen. Einige Mixkini-Varianten bieten die Möglichkeit, Hose und Oberteil völlig frei zu kombinieren – ideal für stilsichere Frauen, die ihren individuellen Look gern selbst zusammenstellen. Ein weiterer Vorteil beim Mixkini: Oberteil und Unterteil können in verschiedenen Größen gekauft werden. Diese Variante ist perfekt für alle Bikiniträgerinnen, die beim Oberteil eine andere Größe als beim Höschen brauchen.

Monokini

Wenn beim Bikini auf das Oberteil verzichtet wird, spricht der Volksmund von „oben ohne“. In der Modesprache heißt das Unterteil ohne Oberteil allerdings Monokini. Der Erfinder ist der Modemacher Rudi Gernreich (1922-1985). Der in Österreich geborene Designer lebte und arbeitete in Amerika. Im Jahr 1964 entwarf er die Bikini-Variante, die nur aus einem höher geschnittenen Höschen und Trägern besteht. Als Weiterentwicklung des Begriffs Monokini folgte im Sprachgebrauch der Nokini, der den kompletten Verzicht auf jede Form von Badebekleidung bezeichnet. Des Weiteren gilt der Begriff Monokini auch für extravagante Kreationen, bei denen Bikinihose und Bikinitop eine außergewöhnliche Verbindung eingehen.

Tankini

Der Tankini setzt sich aus einer Bikinihose und einem längeren Oberteil zusammen. Das Höschen ist in unterschiedlichen Schnitten erhältlich. Das Oberteil bedeckt einen Teil des Bauches. Es ist ärmellos und gleicht im Schnitt einem Tanktop, das auch als Namenspate fungiert.

Welcher Bikinis für kleine Oberweite?

Bei einer kleineren Oberweite ist die Stützfunktion des Oberteils nicht wichtig. Sehr gut geeignet sind Bikinis ohne Bügel, Neckholder-Bikinis, Bandeau-Bikinis und Triangel-Bikinis. Balconette-Bikinis erzeugen einen leichten Push-up-Effekt und täuschen etwas größere Brüste vor. Weniger gut geeignet sind Sport-Bikinis, die kleine Brüste eher betonen statt verstecken.

Push-up-Bikini

Wenn mehr optische Oberweite gewünscht wird, darf ruhig geschummelt werden. Der Push-up-Bikini modelliert die Brüste, damit wirkt die Oberweite fülliger und größer. In diesem Fall kommt es aber besonders auf den perfekten Sitz an. Das Push-up-Oberteil muss eine optimale Passform haben, es darf nicht rutschen. Achten Sie darauf, dass der Bikini im Sitzen, Stehen und Liegen gut aussieht. Beim Schwimmen, Tauchen oder Spielen am Strand sollte das Oberteil ebenfalls immer optimal sitzen und gut am Körper anliegen. Mogeln kann man außerdem auch mit eingelegten Silikonkissen. Dafür sind Oberteile gut geeignet, die an der Innenseite eine kleine Tasche zum Einschieben haben.

Wer keinen deutlichen Vergrößerungseffekt möchte, aber auf eine feminine Wirkung Wert legt, ist mit einem Schalen-Bikini gut beraten. Die runde Form der Cups lässt kleine Brüste voller wirken. Ideal sind auch Oberteile mit Verzierungen und Details wie Raffungen, Rüschen, Volants, Schleifen oder Fransen. Das Volumen der Brust wirkt durch die optische Aufwertung größer.

Welcher Bikini bei großer Brust?

Bei einer größeren Oberweite spielt die richtige Passform eine wichtige Rolle. Die größere Brust braucht Halt und Stütze. Ein perfekt sitzendes Oberteil mit Stützfunktion sorgt für eine tolle Optik. Außerdem vermeiden Sie damit körperliche Beschwerden: Nachdem größere Brüste meist auch schwerer sind, können die Träger einschneiden, zudem sind oft Rückenprobleme die Folge. Den besten Halt verleiht ein exakt sitzendes Unterbrustband, das ungefähr 80 Prozent des Gewichts stützt. Das Band darf nicht zu locker sein. Die Träger sind nur ein zusätzlicher Halt, sie sollen aber keinesfalls das Gewicht tragen. Beugen Sie Schmerzen und Verspannungen vor, fühlen Sie sich im Bikini wohl, wenn das Oberteil optimal sitzt.

Entscheiden Sie sich für ein Oberteil mit breiten und gepolsterten Trägern. Auch wenn das Unterbrustband eine wesentliche Funktion erfüllt, sind breite Träger bei mehr Oberweite einfach komfortabler. Verzichtet werden sollte auf schmale Träger. Spaghettiträger können leicht einschneiden und Druckstellen erzeugen. Breite Träger mit einer leichten Polsterung entlasten dagegen den den Nacken- und Schulterbereich. Schulterträger sind übrigens besser als Nackenträger.

Ein breiteres Rückenteil sorgt ebenfalls für einen angenehmen Tragekomfort. Störendes Einschneiden wir damit erfolgreich verhindert.

Das optimale Unterbrustband ist eher breit als schmal. Neben der anatomischen Formung ist das Material entscheidend: Fest, aber elastisch und bequem, damit es keinesfalls einschneidet, dann sind ein guter Sitz und ein angenehmer Tragekomfort garantiert. Ein hoher Mittelsteg sorgt ebenfalls für einen effizienten Halt und bewahrt die Form.

Weitere Faktoren für eine optimale Passform: Wer gern Bügel-BHs trägt, kommt mit einem Bügel-Bikini gut zurecht. Der Bügel sollte abgepolstert verarbeitet sein, damit nichts drückt, und die Brust gut umschließen. Die Verbindung zwischen den beiden Cups ist mit einem stabilen Mittelsteg gewährleistet.

  • Schalen-Bikinis: Vollschalen sind gut geeignet, wenn ein besonders starker Halt gewünscht ist. Die gesamte Brust wird umschlossen, beim Vollschalen-Bikini kann nichts verrutschen.
  • Bügel-Bikinis: Beim Bügel-Bikini sorgt der unmittelbar unter der Brust liegende Bügel für Halt und Formgebung. Die Bügel sollten den unteren Teil der Brust ganz umfassen, dann ist ein sehr guter Halt und eine entlastende Stützfunktion gegeben.
  • Minimizer: Minimizer-Oberteile sind so geschnitten und geformt, dass die Brust optisch verkleinert wird. Diese Variante ist für Frauen mit sehr großer Oberweite eine praktische und formschöne Lösung.

Verzichten Sie auf Bikinimodelle, die keine ausgesprochen gute Stütz- und Haltefunktion bieten. Triangel-Bikinis und Bandeau-Bikinis sind ebenso wenig geeignet wie Oberteile mit Neckholdern. Das Oberteil mit einer perfekten Stütze sieht nicht nur besser aus, sondern bietet auch Schutz vor dem Verrutschen. Springen Sie unbeschwert ins Wasser, ohne dass die Gefahr plötzlichen Verrutschens besteht.

Welcher Bikini für breite Hüften oder Bauch?

Zum Kaschieren einer breiteren Hüfte oder etwas mehr Bauch gibt es mehrere Möglichkeiten. Trick Nummer Eins: Steuern Sie die Blickrichtung und tragen Sie ein auffälliges Oberteil. Perfekt sind Triangel-Bikinis, Oberteile mit einem U-förmigen Dekolleté oder Tankinis. Auch auffallende Farben und Muster am Oberteil lenken ab.

Das Unterteil ist am besten gewählt, wenn es möglichst unauffällig ist. Suchen Sie keine kleine Variante aus – knapp geschnittene Bikini-Slips sind zum Verstecken nicht geeignet. Die klassisch geschnittene Bikinihose mit mehr Seitenhöhe – mindestens drei Zentimeter – wirkt wesentlich vorteilhafter. Tangas und Stringtangas sind nicht günstig.

Wer sich mit mehr Stoff sicherer fühlt, verwendet einen Pareo – ideal zum Spielen am Strand, für den Besuch der Strandbar oder für Strandspaziergänge. Wählen Sie den Pareo farblich passend zum Bikini und binden Sie ihn in der Taille, nicht auf der Hüfte.

Unterschiedliche Konfektionsgrößen?

Die richtige Größe finden – das ist beim Bikinikauf gar nicht so einfach. Denn fast jede Frau kennt das Problem: Die einheitliche Konfektionsgröße für Oberweite, Taille und Hüfte besitzt nahezu niemand, ausgenommen Frauen mit Modelmaßen. Viel häufiger sieht es in der Praxis so aus: Das Oberteil passt perfekt, das Höschen ist zu klein oder umgekehrt. So wird das Shoppingerlebnis zum Albtraum, wenn Bikini oder Badeanzug auch nach vielen Anproben nicht richtig sitzen. Mit unseren Tipps zum Bikinikauf fällt Ihnen die Wahl jedoch leichter, die Suche führt zu einem glücklichen Ende.

Neben der Kenntnis der eigenen Konfektionsgröße – eventuell abweichend für Oberteil und Unterteil – ist es sinnvoll, die Wirkung der verschiedenen Schnitte und Modelle zu kennen. Der eigene Geschmack und der individuelle Stil sind natürlich immer die letzten Auslöser, aber es gibt Tricks und Kniffe, welche Oberteile und Unterteile zu welchem Figurtyp passen. Finden Sie Ihre Schokoladenseite – und den perfekten Bikini!

Oben eine andere Größe als unten ist völlig normal und kommt häufig vor. Nachdem Sie also ermittelt haben, welche Konfektionsgröße Sie für das Bikini-Oberteil brauchen, überlegen Sie, welcher Schnitt am besten passt. Lassen Sie ungünstige Oberteile links liegen und entdecken Sie, wie vorteilhaft die richtige Variante aussieht. Die große Auswahl bietet für jeden Figurtyp die ideale Bademode. Achten Sie darauf, dass Ober- und Unterteil im Stil zusammen passen. Zum Minimizer-Oberteil sieht ein Stringtanga nicht wirklich gut aus, das knappe Triangel-Oberteil wirkt mit einer größer geschnittenen Bikini-Hose eher merkwürdig. Aber wir sind sicher: Mit unseren Tipps finden Sie den richtigen Bikini!

Bikinis für spitze Brüste

Die spitze Brust hat folgende Merkmale: Betrachtet man die Haut vom oberen Brustansatz bis zur Brustwarze, dann liegt die Kurve nach innen – der deutlichste Gegensatz zur runden und vollen Brust. Die Brustwarzen richten sich ausgeprägt nach vorne. Diese Brustform ist am häufigsten bei den Körbchengrößen B und C zu finden. Das Gewicht fällt eher klein aus. Nacken, Schultern und Rücken werden kaum belastet. Entscheidend für die Auswahl des richtigen Bikini-Oberteils ist, dass sich die Brustwarzen nicht abzeichnen sollen. Günstig sind Schalen-Bikinis und T-Shirt-Bikinis. Die Modelle verfügen über eine Polsterung, sodass sich die Brustwarzen nicht abzeichnen oder gar durchdrücken können. Wenn mehr Fülle im oberen Bereich gewünscht wird, kann ein Push-up-Bikini Volumen vortäuschen. Der BH hebt die Brust nach oben und sorgt für eine schöne Form.

Bikinis für unterschiedlich große Brüste

Zwei vollkommen gleiche Brüste sind eher selten. Die meisten Frauen haben unterschiedlich groß geformte Brüste, wobei die Asymmetrie individuell ausgeprägt sein kann. Die Differenz fällt oft gar nicht auf, bei manchen Frauen ist der Unterschied aber doch deutlich sichtbar. Dazu kommt, dass durch die zweierlei Größen die Brüste unterschiedliche Formen haben. Die Brustwarzen können sich an verschiedenen Positionen befinden. In Alltagskleidung ist das kaum wahrnehmbar, Badebekleidung muss jedoch sorgfältig ausgesucht werden.

Neben der angeborenen Asymmetrie können diverse Erkrankungen zu unterschiedlich großen Brüsten führen. Gewebeentnahmen bei Verdacht auf Brustkrebs sind ein Auslöser. Dank moderner Medizin selten, aber nicht ausgeschlossen: Bei Brustkrebs kann unter Umständen eine Amputation notwendig sein, der gleichzeitige Brustaufbau mit einem Implantat ist nicht immer möglich. Mit Implantat ist von außen nichts sichtbar. Wenn kein Implantat eingesetzt wurde, kommt eine Prothese infrage. Dafür sind spezielle Oberteile und Badeanzüge erhältlich.

Ein Bikini-Oberteil mit guter Passform ist in der Lage, unterschiedlich große Brüste perfekt zu kaschieren. Man wählt in diesem Fall die größere Körbchengröße. Bikinis ohne vorgeformte Cups passen sich besser an als Push-up-Bikinis. Wichtig bei Modellen mit eingenähten Polstertaschen: Die Polster sollten sich entnehmen lassen, dann können Sie die Einlage auf der Seite mit der kleineren Brust einsetzen. Bei besonders hochwertigen Modellen stehen unterschiedlich große Einlagen zur Verfügung, so können Sie eine optimale Anpassung erreichen.

Für den Ausgleich des Größenunterschieds eignen sich dünnere Stoffeinlagen, wenn die Differenz gering ist. Bei einem größeren Unterschied sind Silikonkissen eine gute Lösung. Das Material Silikon passt sich an den Körper an und formt eine natürlich aussehende Brust. Wenn nur wenig kaschiert oder ausgeglichen werden soll, können Sie auch die Trägereinstellung regulieren. Stellen Sie den Träger auf der kleineren Seite etwas enger ein. Anprobieren ist in all diesen Fällen die beste Möglichkeit, um eine ideale Lösung zu finden!

Kann die Bikini-Größe überhaupt berechnet werden?

Hält der Bikini-Größen-Rechner, was er verspricht? In jedem Fall liefert er Richtwerte. Beachten Sie aber: Größenangaben sind zwar im Idealfall genormt – oder sollten es zumindest sein. Gesetzliche Regelungen gibt es aber für Bikinigrößen nicht. Die Größen bei Bikinis fallen von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich aus. Die Anprobe ist wichtig, damit Sie den Bikini mit Wohlfühl-Garantie finden. Eine professionelle Beratung im Fachgeschäft lohnt sich – hier erhalten Sie Hilfe beim Messen und bei der Wahl des richtigen Bikinis.