Bikini für spitze Brüste / Bikinis für unterschiedlich große Brüste

Während der 1940er und 1950er Jahre waren spitze Brüste groß in Mode und entsprachen dem Schönheitsideal. Wer damit nicht gesegnet war, half mit entsprechenden BHs nach und brachte den Busen dadurch in die gewünschte Form. Sogar bei der Bademode waren die Oberteile spitz zulaufend. Heute geht der Trend zu runden vollen Brüsten und manch eine Frau empfindet es als Makel, dass die eigene Brust auffällig nach vorne zeigt. Zu Unrecht? Ja! Denn die wenigsten Männer bevorzugen eine bestimmte Form. Ein klarer Hinweis, dass Frau sich nicht jedem vermeintlichen Schönheitsideal beugen sollte.

Mit Polstern betonen und kaschieren

Spitze Brüste sind ebenso wie volle oder ungleich große Brüste auf die genetische Veranlagung zurückzuführen. In manchen Fällen handelt es sich dabei schlicht um den vorübergehenden Zustand während einer Wachstumsphase. Während der Pubertät und im jungen Erwachsenenalter verändert sich der Körper und damit auch der Busen fortlaufend. Es dauert mehrere Jahre, bis die weitestgehend endgültige Form und Größe entwickelt ist. Auch danach kommt es jedoch durch Hormone, Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme, Sport und andere Einflüsse noch zu Schwankungen.

Spitze Brüste sind daher manchmal einfach eine zeitlich begrenzte Form und lediglich ein Schritt auf dem Weg zu einem runderen Busen. Sie treten also am häufigsten bei Mädchen und jungen Frauen auf, können jedoch auch bei sehr schlanken Körpertypen vorkommen. Aber ganz egal, ob die Brust in der Jugend spitz wirkt, durch wenig Körperfett oder aufgrund einer Brustfehlbildung deutlich nach vorne absteht – wer mag, kann durch Bikinis mit gepolsterten Schalen optisch die Brust in eine rundere Form bringen.

Wattierte Cups runden spitze Brüste ab und sorgen so für eine vollere Erscheinung. Wichtig ist dabei natürlich die richtige Größe. Die Schalen sollten nicht locker abstehen, sondern eng anliegen und die Brust im Idealfall leicht anheben können.

Foto: M and Co

Push-Up Bikinis für spitze Brüste

Von oben betrachtet ist der Verlauf spitzer Brüste zwischen oberem Brustansatz und Brustwarze geschwungen nach innen gerichtet. Im Profil können sie nahezu dreieckig wirken. Vor allem im oberen Bereich ist nur wenig Volumen vorhanden. Um in der Bademode dennoch ein volles Dekolleté zu zaubern, bieten sich Push-Up Bikinis an.

Durch verstärktes Polstervolumen im unteren Bereich der Schalen wird das Brustgewebe nach oben gedrückt. Zudem verkleinern Push-Up Bikinis den Abstand zwischen den Brüsten, sodass auch mittig eine fülligere Optik entsteht. Besonders natürlich wirkt dieser Effekt bei Triangel-Bikinis mit Push-Up-Effekt, da hier der Verlauf der Träger fehlendes Volumen am oberen Brustansatz bereits leicht kaschiert. Zudem drücken — beziehungsweise ziehen — solche Oberteile die Brüste in Richtung des Brustbeins und nach oben.

Zusätzlich geeignet sind T-Shirt-Bikinis, Bandeau Tops sowie Oberteile mit hohem Ausschnitt und vorgeformten Körbchen. Gerade die Bikinis mit hohem Ausschnitt wirken optisch rundend und füllen die Brustform auf. Da sie keinen Einblick in das Dekolleté geben, sind sie vor allem für sehr kleine oder auch unterschiedlich große Brüste sinnvoll.

Bikinis für spitze und unterschiedlich große Brüste

Gerade während des Wachstums der Brüste können diese nicht nur spitz geformt, sondern zeitweise unterschiedlich groß sein. Auch danach ist eine leichte Asymmetrie der Brüste vollkommen normal. Wer mag, kann mit dem richtigen Bikini aber kaschieren und vorteilhaft betonen.

Sinnvoll sind Bikinis mit wattierten Schalen und herausnehmbarer Polsterung. Die Schalen verhindern, dass sich die Brustwarzen abzeichnen und erzeugen von vorn und im Profil eine gleichmäßigere und zugleich rundere Optik. Die variabel einsetzbaren Polster können Unterschiede in der Brustfülle ausgleichen. Ist eine Brust deutlich größer als die andere, wird das zusätzliche Polster auf dieser Seite schlicht entfernt. Push-Up Bikinis kommen ebenfalls in Frage, dann aber bitte mit herausnehmbaren Kissen oder der Möglichkeit, auf der kleineren Brustseite mit speziellen Silikon-Pads nachzuhelfen.

Die Größe des Bikinis beziehungsweise der Schalen wird passend zur größeren Brust gewählt. Hier sollte ein enger, guter Sitz gewährleistet sein. Auf der kleineren Seite sind Anpassungen durch optinales Auffüllen möglich.