Badehose Größentabellen – So machst du eine gute Figur am Strand

Hier findest du Größentabellen, einen Größenumrechner und eine Messanleitung für Badehosen. Deutsche und internationale Größen unterscheiden sich. Bei Badehosen werden zwei Maßsysteme zugrunde gelegt. Die klassischen Badehosen-Größen orientieren sich an der Unterwäschemaßen für Herren 3 bis 14, die US-Größen nutzen die Angaben XS bis 6XL. Beide Maßangaben sind gebräuchlich und oft zusammen auf den Etiketten abgedruckt.

Weil keine international gültigen Standards existieren, unterscheiden sie die Größenangaben je nach Hersteller. Durch den individuellen Interpretationsspielraum der Anbieter können Badehosen trotz gleicher Maßangaben kürzer, größer, weiter oder enger ausfallen. US-Firmen fertigen traditionell weitere Hosen an, während italienische, französische oder asiatische Produkte deutlich knapper ausfallen. Damit du die passende Badehose in deiner Größe erhältst, solltest du vorher deinen Körper in diesem Bereich ausmessen.

Badehosen-Größe: So wird gemessen

Du benötigst zum sauberen Abmessen lediglich ein handelsübliches Maßband aus flexiblem Stoff mit ein bis zwei Metern Länge. Auch Einweg-Maßbänder aus Papier (wie von IKEA) kannst du nutzen. Beim Messen legst du das Band locker um den Körper beziehungsweise um die zu messenden Körperstellen. Das Band sollte dabei nicht zu straff sein oder gar einen Abdruck auf der Haut hinterlassen. Achte auf eine entspannte Körperhaltung und ziehe beim Messen niemals den Bauch ein. Im Idealfall hilft ein Freund beim Maßnehmen.

Für Badehosen wird gemessen:

  • Körperhöhe in cm: Gemessen wird die Körperlänge – von der Fußsohle bis zum Scheitelpunkt. Dazu stellst du dich klassisch an einen Wand oder an den Türrahmen. Ein Geodreieck hilft, den exakten Scheitelpunkt zu finden.
  • Bundumfang (Taille) in cm: Der Körperumfang wird im Taillenbereich gemessen. Bei normalgewichtigen Menschen ist dies die schmalste Stelle des Bauches. Übergewichtige Personen messen einmal rund um den Bauchnabel. Der Bauch darf auf keinen Fall eingezogen werden.

Männer Badehosen-Größentabelle

BundumfangUS - GrößeDE-Größe
76 - 81XS3
80 - 85S4
86 - 91M5
92 - 97L6
98 - 103XL7
104 - 109XXL8
110 - 1153XL9
116 - 1234XL10
124 - 1355XL12
136 - 1476XL14

Arten von Badehosen

Drei Grundarten Badehosen sind im Handel im Angebot: Shorts, Boxer und Slips. Fun-Badehosen sind nur Mode-Gags ohne Funktion.

  1. Bade-Short: Bade-Shorts sind weit geschnitten. Die Länge der Hosenbeine variiert und reicht von oberschenkellang bis knielang. Diese Art Badehose mit Eingriff- und Gesäßtaschen wird gern als Freizeithose getragen.
  2. Bade-Boxer: Hierbei handelt es sich um die beliebte Form der eng anliegenden Boxershort mit hohem Bund und angeschnittenem Bein. Diese Badehosenform setzt einen knackigen Männerpo am besten in Szene und sitzt (die richtige Größe vorausgesetzt) immer.
  3. Bade-Slip: Die klassische Variante der Badehose für Männer zeichnet sich durch einen knappen Sitz mit niedriger Taille, einen mehr oder weniger ausgeprägten Beinausschnitt aus und ist die bevorzugte Form für Sport-Schwimmer.
  4. Fun-Badehose: Fun-Hosen im Borat-Stil dienen eigentlich nur der Erzeugung von Aufmerksamkeit am Strand, bedecken das Geschlecht mit sehr wenig Stoff und haben aufgrund unzureichender Passform keinen funktionellen Wert.
    Arten von Herren-Badehosen

Foto: Whitestuff

Slip-Badehosen: Magnum lässt grüßen!

In der Bademode sind Slip-Hosen seit den Fünfzigerjahren vor allem in den Ländern des Mittelmeerraums sehr beliebt. Viele Männer in den Küstenregionen Spaniens, Italiens und Südfrankreichs tragen zum Schwimmen und Sonnenbaden gerne Slips. Durch ihren beinfreien und körperengen Schnitt ermöglichen sie eine schnelle Fortbewegung im Wasser. Der Slip eignet sich auch ideal dazu, beim Surfen oder Tauchen unter Neopren-Anzügen getragen zu werden. Um einen Slip mit optimaler Passform und hohem Tragekomfort zu finden, orientierst du dich am besten an der Größe deiner Alltagsunterwäsche.

Boxershorts

In der Bademode gelten Boxershorts als die bequemste Variante für den Wassersport. Dies ist auf ihren lockeren Schnitt und die aus eng anliegendem und leichtem Netzstoff gefertigte Innenhose zurückzuführen. Wie ihre Pendants, die als Unterwäsche getragen werden, sind auch Bade-Boxershorts länger geschnitten und bedecken zumindest teilweise den Oberschenkel. Die Innenhose verhindert, dass die Boxershorts beim Schwimmen verrutschen. Bade-Boxershorts stehen jedem Figurtyp, denn sie können im Vergleich zu Slips und Pantys höher getragen werden und dadurch einen Bauchansatz dezent kaschieren.

Boardshorts

Diese lang geschnittene Badehosen-Version wurde ursprünglich für Surfer entwickelt, um den Kontakt der Haut mit der Wachsschicht des Surfboards so gering wie möglich zu halten. Längst haben Boardshorts auch in der Bademode Einzug gehalten und werden gerne als unkomplizierter Bestandteil eines lässigen Strandoutfits getragen. Dies ist vor allem auf ihren bequemen Schnitt zurückzuführen, der maximale Bewegungsfreiheit erlaubt. Dank der leichten und oft beschichteten Materialien trocknen Boardshorts sehr schnell und sind nach dem Wassersport innerhalb kurzer Zeit wieder einsatzbereit.

Panty-Badehosen

Seit vielen Jahrzehnten beliebt, gelten Pantys heute als zeitlose Klassiker der Bademode für Herren. Durch den kurzen Beinansatz und die lässige, aber körperbetonte Passform verströmen sie einen Hauch Retro-Feeling. Modelle mit Tunnelzug sind besonders bequem und sorgen für einen hohen Tragekomfort. Männer, die Pantys tragen, setzen einen athletischen Körper wirkungsvoll in Szene und sorgen im Freibad oder am Strand für einen selbstbewussten Auftritt. Wenn du gerne enge Badehosen trägst, dich mit einem Slip jedoch ein wenig zu nackt fühlst, sind Pantys für dich die ideale Wahl. Mit Modellen in schlichtem Design und unaufdringlichen Farben lenkst du den Blick auf einen wohlgeformten und sportlichen Körper.

Material und Form: Abhängig vom Zweck

Badehosen gehören eigentlich in die Freizeitbekleidung für Männer. Frauen dürfen sich gelegentlich die Badehose für den Bikini in einer anderen Größe auswählen. Das ist praktisch, wenn die Konfektionsgrößen nicht mit den individuellen Maßen übereinstimmen. Ob Badehose, Badeanzug oder Bikini: Das Material von Badebekleidung richtet sich nach ihrem Einsatzbereich. Bist du ein professioneller Schwimmer, dann benötigst du Badekleidung aus Hightech-Materialien. Für den Freizeitbereich wird mehr Wert auf Äußerlichkeiten und bequemen Sitz gelegt.

Normale Badehose? Oder doch in Extras investieren?

Wenn du im Hallenbad, im Freibad oder am Badesee deinen Körper in Szene setzen willst, spielt der Schnitt der Badehose eine größere Rolle als die Funktionalität. Ausnahme: Wer seine Hose nach dem Baden nicht andauernd wechseln will, bevorzugt schnell trocknende Materialien. Auch praktische Details wie integrierte Münztaschen oder Gesäßtaschen unterscheiden die Sportbadehose von der Freizeitbadehose. Für Profisportler und Leistungsschwimmer ist ein passgenauer, straffer Sitz mit minimalem Reibungswiderstand wichtig.

Wie lang sollte eine Badehose sein?

Bei Herren-Badehosen wird der Unterschied besonders deutlich. Für das Baden und Schwimmen in der Freizeit sind Hosen mit langen Beinen beliebt. Diese Badehosen umspielen locker den Körper und besitzen Taschen. Sie unterscheiden sich nur im Material von normalen kurzen Hosen. Der weite Schnitt erzeugt viel Reibung. Bei einem Kopfsprung ins Wasser und können diese Badehosen verlorengehen. Für den Sportbereich sind hautenge Badehosen ohne Bein die bessere Wahl. Damen bevorzugen einen Bikini oder einen modisch geschnittenen Badeanzug, der den weiblichen Körper attraktiv oder sexy präsentiert.

Unterschied zwischen Freizeit- und Profibadehosen

Sportlerinnen hingegen setzen auf Sport-Bikinis oder hochflexible Schwimmanzüge, die den Busen beim Leistungsschwimmen flachdrücken. Für Schwimmprofis sind eng anliegende Badehosen und Badeanzüge unverzichtbar. Um den Widerstand zu minimieren, wird oft die Körperbehaarung entfernt und zusätzlich eine Badekappe getragen. Ein passgenauer Badeanzug begünstigt und unterstützt eine stromlinienförmige Körperform mit geringer Reibung im Wasser. Synthetische, sehr glatte Materialien, die inzwischen die Haut von Delphinen nachahmen, haben im Profisport Hochkonjunktur.