Badeanzug-Größen: Messen, Umrechnen + Tabellen

Welcher Badeanzug und Bikini darf mit in den Koffer? Damit die Figur optimal betont und ungewolltes geschickt kaschieren wird, muss der Badeanzug auch wirklich gut sitzen. Die perfekte Badeanzuggröße findet sich auf dieser Seite. Entweder mit unserer Schritt-für-Schritt Anleitung ausmessen und errechnen. Oder von einer bestehenden Konfektionsgröße in internationale Badeanzuggrößen umrechnen.

Generell gibt es drei Maßsysteme für Badeanzuggrößen:

Je nach Hersteller und Marke wird eines der drei folgenden Maßsysteme bei Badeanzügen und Bikinis verwendet:

  1. Klassische Konfektionsgrößen (36, 38, 40 etc.)
  2. Internationale Badeanzugsgrößen von S – XL
  3. BH-Größen

Im besten Fall stehen auf dem Badeanzug alle Maßsysteme.  Dies ist besonders häufig bei Bikinis der Fall, bei denen das Oberteil mit der BH-Größe und das Bikini-Höschen in einer Konfektionsgröße angegeben wird.

Badeanzug-Größen

Die EU-Badeanzuggröße entspricht der Deutschen Konfektiongsgröße. Um die Badeanzuggröße zu erhalten, muss der Brustumfang, der Taillenumfang und der Hüftumfang gemessen werden. Alle Angaben in Zentimetern. Nach dem Messen kann die Deutsche Badeanzuggröße abgelesen werden.

DE-Größe / EU-GrößeBrustumfangTaillenumfangHüftumfang
3278 - 8060 - 6284 - 86
3480,5 - 82,562,5 - 6486,5 - 88
3683 - 8765 - 6989 - 93
3888 - 9270 - 7494 - 98
4093 - 9775 - 7999 - 103
4298 - 10280 - 84104 - 108
44103 - 11085 - 91109 - 116
46110.592.5116.5

Umrechnung Internationale Größen

Die deutsche Badeanzuggröße kann mit dieser Tabelle in die US-Badeanzuggröße und UK-Badeanzuggröße umgerechnet werden.

DE-Größe / EU-GrößeInternational (US-Größe)UKFRIT
303XS23236
32XXS43438
34XS63640
36S83842
38M104044
40L124246
42XL144448
44XXL164650
463XL184852
484XL205054
505XL225256
526XL245458
547XL265660
568XL285862

Badeanzuggröße nach BH-Größe – So wird gemessen

Jede effektive Berechnung muss auf genauen Maßangaben fußen. Sie sind quasi der Grundstein für die genaue Bestimmung der richtigen BH-Größe. Und alles, was man dafür braucht, ist ein flexibles Maßband und ein wenig Ruhe.

Um die genauen Maße nehmen zu können, sollte weder BH noch andere Bekleidung am Oberkörper getragen werden. Jetzt misst man den Umfang an zwei Stellen: den unteren Brustumfang direkt unter der Brust und den oberen Brustumfang. Aus der Differenz der beiden Brustumfänge ergibt sich die passende Körbchengröße.

Unterbrustumfang messen

Der erste Schritt auf dem Weg zur perfekten Badeanzuggröße beginnt mit einem Maßband. Dann heißt es „Klamotten aus“ und direkt unter der Brust gemessen. Dabei sollte das Maßband nicht zu fest gezurrt werden, sondern sanft aufliegen. Auch „kleine Tricks“ wie Bauch einziehen und Luft anhalten bringen nichts außer ein verfälschtes Ergebnis – und damit vielleicht einen kneifenden oder zu weiten Badeanzug!

Gemessen werden sollte im Stehen. Im besten Fall hat man den Partner oder die beste Freundin dabei, die beim Messen helfen können. Und falls man gerade kein Maßband zur Hand haben sollte, gibt es einen simplen Trick: Einfach mit einem Stück Schnur oder einem Wollfaden „abmessen“ und an der richtigen Stelle markieren und danach mit einem Lineal oder Zollstock abmessen.

Brustumfang messen

Der obere Brustumfang wird genauso gemessen. Dafür legt man das Maßband an der höchsten Erhebung der Brust an (meist auf der Brustwarze) und notiert sich den Wert.

Badeanzuggröße berechnen

Wenn der Unterbrustumfang und Brustumfang mit der obigen Anleitung gemessen wurde, können die Größen mit diesem Umrechner berechnet werden.

Bikini oder Badeanzug?

Ein Badeanzug ist langweilig und bieder? Weit gefehlt! Die Modelle, die sich heute auf dem Markt finden sind so vielfältig wie sexy und helfen gekonnt, auch weibliche Rundungen geschickt in Szene zu setzen! Hier ein Cut-Out, dort ein verführerisch-tiefer Rückenausschnitt – man muss nicht immer alles zeigen, um besonders sexy zu sein. Dank vorteilhafter Schnitte, farbenfroher Designs und außergewöhnlichen Details sind Badeanzüge heute ein echtes Highlight am Strand.

Welcher Badeanzug passt zu welchem Typ?

Nichts ist so verschieden, individuell und wunderschön wie der Körper der Frau. Und natürlich gibt es für jeden Körpertyp bestimmte Schnitte und Designs, die besonders vorteilhaft aussehen, die Stärken betonen und kleine Schwächen gekonnt „wegmogeln“. Doch welcher Badeanzug eignet sich für welchen Bodytyp?

Badeanzug für kleine Oberweite

Sexy Bandeau-Tops ohne Träger, Oberteile mit verspielten Fransen-oder Rüschendetails oder auch knallige Farben ziehen die Blicke auf sich. Wer optisch ein bisschen „aufpolstern“ möchte, kann auf Push-Up Oberteile mit leichter Wattierung setzen.

Badeanzug für große Oberweite

Hier kommt es nicht nur auf die Optik, sondern auch auf guten Halt an. Deshalb sollte der Badeanzug über Körbchen und im besten Fall auch über breite Träger verfügen. Dunkle Farben verschlanken optisch, knallige Prints lenken den Blick geschickt auch auf andere Teile des Badeanzugs.

Badeanzug für breite Schultern

Ein sexy V-Ausschnitt am Badeanzug oder eine Neckholder-Variante verschlanken die Schultern und lassen den Körper schmaler erscheinen.

Pölsterchen am Bauch

Ein Hoch auf die Technologie! Denn dank ihr verstecken sich heute in Badeanzügen neueste Shaping-Funktionen, die kleine Pölsterchen einfach verschwinden lassen und den Körper sanft konturieren, ohne einem gleich die Luft abzuschnüren!

Badeanzug für Schwimmer

Wer regelmäßig schwimmen geht, hat natürlich mehr Anforderungen als nur ein schönes Fashion-Statementpiece auszutragen. Als sportliche Schwimmerin lohnt sich die Investition in einen speziellen Schwimmanzug. Der schmiegt sich eng an den Körper, sitzt punktgenau und lässt auch beim Kopfsprung ins Wasser nichts verrutschen oder ungewollt hervorblitzen. Spezielle Materialien wie Speedo Endurance+ (Mischung aus PBT- und Polyesterfasern) sorgen nicht nur für weniger Widerstand im Wasser, sondern trocknen auch besonders schnell und halten besonders lang, ohne auszubleichen. Für Wettkämpfe im Freien gibt es auch Schwimmanzüge mit besonderem UV-Schutz und mehr! Mehr zu den Materialarten und den jeweiligen Vor- und Nachteilen findet sich hier.

Welcher Badeanzug passt zu welchem Typ?

Ähnlich wie bei Unterwäsche und Dessous gilt: Wer von Haus aus zu eher heller Haut neigt oder einfach dieses Jahr noch keine Sonne gesehen hat, sollte auf Badeanzüge in Farbtönen setzen, die keinen zu starken Kontrast zur eigenen Hautfarbe bilden. Zum Beispiel die angesagten „Puderfarben“, ein zartes Eis- oder Hellblau, aber auch pastellige Korallen- und Rosatöne.

Leicht gebräunte Haut

Nach den ersten zwei Wochen Urlaub und jeder Menge getankter Sonne (und dem hoffentlich erfolgten Sonnenschutz und der Pflege nach dem Sonnen!) ist die Haut golden gebräunt – jetzt stehen alle Möglichkeiten offen, denn auf goldig schimmernder Haut sieht alles toll aus! Vom knalligen Pink bis zum sexy Silber kann alles getragen werden.

Gebräunte Haut

Wer von Natur aus ein südländischer, dunkler Typ ist, kann auf die ultimativen Klassiker setzen: Weiß und Schwarz – oder sogar eine Kombi aus beidem. Ein strahlendes Weiß sieht auf gebräunter Haut einfach unverschämt sexy aus, allerdings sollte man dabei immer darauf achten, dass der Badeanzug verstärkt ist und nicht etwa durchsichtig wird, wenn man ins Wasser geht!

Blondes Haar und heller Teint:

zarte Pastellfarben, Puderrosa, Beige, Koralltöne

Rotes Haar und helle Haut:

Grüne und blaue Türkistöne, ein helles, nicht zu kräftiges Rosa

Hellbraune Haare und helle Haut:

helle und dunkle Blautöne

Dunkles Haar und helle Haut:

blau-grüne Farben, helles Blau oder Grün

Dunkles Haar und gebräunte Haut:

Strahlendes Gelb und andere knallige Farben, auch Neon, sowie Schwarz und Weiß